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Der Aufbau eines Bürostuhls

Ein Bürostuhl ist ein zumeist roll- und drehbarer Stuhl, der dafür konzipiert ist, den Sitzenden über eine lange Zeitdauer hinweg bei seiner sitzenden Tätigkeit zu unterstützen. Er besteht zumeist aus Plastik- oder Metallteilen und verschiedenen Arten von Stoffen und Kissen an der Lehne sowie auf der Sitzfläche. Die Rollen eines Bürostuhls werden Castor-Räder genannt und sind automatisch gebremst solange keine Belastung auf sie einwirkt. Dies verhindert ein unvorhergesehenes wegrollen des Stuhles beim hinsetzen. Sitzt jedoch jemand auf dem Stuhl, so ist dieser bequem im Sitzen verschiebbar. Die Stuhlrollen sind an einem sogenannten „Fußkreuz“ angebracht, welches durch eine Sternförmige Anordnung der Arme eine optimale Verteilung der Last gewährleistet. Der Sitzbereich des Bürostuhls ist auf einer Gasdruckfeder angebracht. Durch diese wird es möglich, den Stuhl an verschiedene Größenerfordernisse anzupassen. Die Rückenlehne eines Bürostuhls ist in der Regel verschiebbar, sodass eine für den Sitzenden angenehme Neigung selbiger eingestellt werden kann. Ein weiteres wichtiges Merkmal eines handelsüblichen Bürostuhls sind die Armlehnen, welche den Benutzer bei der Bearbeitung der täglichen Büroaufgaben entlastet. Bürostühle gibt es in verschiedenen Formen und Farben. Sie unterscheiden sich zumeist in der Auswahl der Materialien, der Einstellbarkeit von verschiedenen Teilen des Stuhles sowie in ergonomischen Gesichtspunkten. Einfache Bürostühle bieten zum Beispiel nur eine einfache Verstellmöglichkeit der Rückenlehne, während es bei anderen auch möglich ist, einzelne Bereiche feingranular auf die individuellen Erfordernisse anzupassen. Je nach Form und Art der Verwendeten Materialien trägt die Rückenlehne eines Bürostuhls zum großen Teil zu einer gesunden Sitzhaltung bei, und beugt damit aktiv Rücken- und Nackenbeschwerden des Benutzers vor.